Freitag, 28. Januar 2011

Koalition: Schwarz-Gelb beerdigt Riester-Pflege - Deutschland - FOCUS Online

Koalition: Schwarz-Gelb beerdigt Riester-Pflege - Deutschland - FOCUS Online

Der Tagesspiegel: CDU-Experte Zylajew: Pflege-Riester ist undenkbar | Der Tagesspiegel


Berlin (ots) - Im Koalitionsstreit um die Finanzierung des geplanten Kapitalstocks für die Pflege hat der CSU-Politiker Johannes Singhammer Unterstützung aus der CDU erhalten. 

Es sei "höchst unwahrscheinlich", dass es zu einer individuellen Pflege-Pflichtversicherung mit eigener Kontoführung komme, sagte CDU-Experte Willi Zylajew dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). 

Die Formulierungen im Koalitionsvertrag seien "hinreichend unpräzise" gehalten worden. 

Mit "individualisierter Ausgestaltung" sei nur gemeint gewesen, dass der Kapitalstock vor dem Zugriff des Staates geschützt sein müsse. 

Eine Pflicht-Pflegeversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente sei undenkbar. 

Auch der FDP-Experte Heinz Lanfermann wandte sich gegen einen Vergleich des Vorhabens mit der Riester-Rente. Dies sei unpassend, weil ja nicht jeder zum Pflegefall werde und das Ersparte ausgezahlt bekomme, sagte er dem "Tagesspiegel". 

Allerdings bleibe die FDP dabei: Für den Fall der Pflegebedürftigkeit müsse das eingezahlte Geld sicher und "eigentumsrechtlich geschützt" sein. Man habe das Thema in der Koalitionsrunde noch nicht besprochen, betonte Lanfermann. Er rechne aber nicht damit, "dass jemand den Koalitionsvertrag anzweifelt und nicht umsetzen will". 

Koalition rückt von Pflege-Zusatzversicherung ab - dpa-Ticker - Politik - Handelsblatt.com

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Your Interview with the President 2011

Freitag, 21. Januar 2011

Finanztest Probeabonnement - Wir feiern 20 Jahre Finanztest - Stiftung Warentest

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Aktueller Kommentar: Reform der Pflegeversicherung – letztes Zeitfenster nutzen




21. Januar 2011
nicht löschen!!

Nachdem seit Jahresbeginn neue Regeln für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen gelten, drängt nun die Reform der Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung (SPV). Auch hier geht es um mehr Zukunftsvorsorge, die das jüngste gesundheitspolitische Gesetzeswerk nur in Ansätzen leistet.

Die Zahl der Pflegebedürftigen dürfte sich bis 2050 auf fast 4 ½ Millionen nahezu verdoppeln.

Dabei wohnt den personalintensiven Pflegeleistungen ohnehin besondere Kostendynamik inne.

Demografisch bedingt schmilzt zudem die Beitragsbasis der SPV. Es stehen tendenziell immer weniger aktive Beitragszahler bereit. In der Folge wird sich der Beitragssatz der Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten mehr als verdoppeln, wenn alles beim Alten bleibt.

Zu Recht will die Bundesregierung durch Aufbau von Vorsorgekapital für mehr Nachhaltigkeit bei der Pflege sorgen.

Allerdings sind die Reformvorgaben vage. Eine vollständige Abkehr weg von der Sozialversicherung, hin zur marktwirtschaftlichen Lösung einer Versicherungspflicht bei privaten Versicherungsunternehmen steht nicht zur Debatte. Das Umlageverfahren soll lediglich durch Kapitalbildung ergänzt werden. Letztere müsse "verpflichtend, individualisiert und generationengerecht ausgestaltet sein", heißt es im Koalitionsvertrag.

Diese Vorgaben lassen unterschiedliche Optionen offen. Dazu passt sowohl ein Modell kapitalbildender Vorsorgeprodukte nach der Art der Riester-Rente als auch ein zumindest teilweiser Umstieg hin zu einer privaten Pflegeversicherung.

Beide Ansätze sind zielführend, weil die Bürger eigenverantwortlich vorsorgen. Vor allem nimmt die andernfalls absehbar ausufernde Umverteilung von der heute jungen Generation (der unter 20-Jährigen) zu den stark besetzten Altersjahrgängen der Babyboomer ab. Das mindert potenzielle Generationenkonflikte und schafft langfristig günstigere individuelle Leistungs- und Arbeitsanreize.

Ebenso fördert verstärkte Bildung von institutionellem Vorsorgekapital anhaltendes Wirtschaftswachstum. Auf die positiven Effekte lässt sich um so mehr bauen, je konsequenter die Sozialbeiträge, die auf den Arbeitskosten lasten, im Zaum gehalten werden.

Bei Modellen des ergänzenden Vorsorgesparens verbleibt die Absicherung des Pflegefallrisikos unverändert bei der SPV, mit den genannten Folgen für die Ausgaben der Pflegekassen.

Für die Entlastung der Aktiven in den kommenden Dekaden ist damit zunächst nichts gewonnen. Freilich bietet der Aufbau von individuellem Vorsorgekapital neue Möglichkeiten, die Abgabenlast der Aktiven künftig durch nach dem Lebensalter gestaffelte Beiträge zur SPV zu begrenzen. Die steigenden Beiträge treffen so zwar verstärkt die dann älteren Abgabepflichtigen. Das ist aber insoweit weniger problematisch, wie die Älteren in Zukunft auf zusätzliche Ersparnisse zurückgreifen können, um die erhöhten Beiträge zu bezahlen.

Allerdings stellen sich bei einem ergänzenden Ansparmodell etwa hinsichtlich geeigneter Produkte ähnlich komplexe Fragen wie bei der Implementierung der Riester-Rente 2001. Einfacher und effizienter als ein eigenständiges zweites System aufzubauen wäre es, die bewährten Säulen privater Vorsorge, Riester-Rente, Basis-Rente und betriebliche Altersversorgung, weiter zu stärken. Stichworte dazu lauten etwa Einführung eines Opt-out-Modells bei der betrieblichen Vorsorge sowie Dynamisierung der staatlichen Förderung der individuellen Vorsorge.

Der direkte Weg zu mehr Nachhaltigkeit führt indes über einen Wechsel oder zumindest Mix der Systeme, wobei private Versicherungsgeber die Aufgabe der SPV (teilweise) übernehmen. Dabei ist etwa an die private Absicherung von Karenzzeiten (zwischen Beginn der Pflegebedürftigkeit und der Leistungsgewährung) zu denken, die bei der SPV zwecks Kostendämpfung eingeführt werden könnten. Um eine Abwälzung privater Pflegekosten auf den Staat (Sozialhilfe) zu verhindern, verpflichtet der Staat die Mitglieder der SPV, sich bei privaten Versicherungsunternehmen soweit abzusichern, dass (zusammen mit den Leistungen der SPV) im Pflegefall ein Mindestschutz besteht. Im Übrigen können die Bürger die Versicherungsgeber frei wählen. Das stärkt den Wettbewerb und die Effizienz des Versicherungsmarktes.

Eine ergänzende Absicherung der SPV-Mitglieder bei privaten Versicherungen ermöglicht es, das Leistungsniveau der SPV allmählich zu reduzieren. Ziel sollte es sein, die absehbare Expansion der umlagefinanzierten Pflegeausgaben soweit zu begrenzen, dass die betreffenden Sozialbeiträge der Aktiven und der Wirtschaft allenfalls moderat steigen.

Allerdings bedarf es bei einem Systemwechsel einer Übergangslösung für Ältere – die etwa über 65-Jährigen. Sie müssen weiterhin in der SPV vollversichert bleiben, weil private Versicherungen ältere Menschen wegen des im höheren Alter stark steigenden Pflegefallrisikos nur zu hohen Kosten neu aufnehmen können.

Dadurch werden die heutigen Aktiven zusätzlich belastet. Sie müssen das Gros der Pflegeausgaben für die ältere Generation schultern und zusätzlich Prämien zur privaten Versicherung zahlen. Mit einem nur teilweisen Übergang können die Belastungen aber begrenzt werden. Das resultiert daraus, dass hier die SPV erhalten bleibt und auch künftige Generationen noch Beiträge entrichten.

Welches Gewicht die SPV längerfristig behalten soll, wie also die Lasten zwischen den Generationen zu verteilen sind, ist politisch zu entscheiden. Vom Sachverständigenrat und anderen Experten durchgerechnete Vorschläge für vollständige oder teilweise Übergänge zu privatwirtschaftlichen Lösungen liegen seit langem auf dem Tisch.

Der Einstieg in den Aufbau von Vorsorgekapital für die Pflege duldet keinen weiteren Aufschub. Wenn in der Zeit besonderer Verwerfungen bei der SPV, die in 20 bis 25 Jahren beginnt, ein nennenswerter Kapitalstock verfügbar sein soll, müssen die Weichen jetzt richtig gestellt werden. Kapitalbildung braucht Zeit, zumal viele Bürger nur eher geringe Vorsorgebeiträge leisten können.

Die Aktuellen Kommentare im Audio-Format finden Sie hier.



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FDP-Grundsatzkommission: "Das Erbe liberale Programme und Positionen"

Freitag, 14. Januar 2011

Gott und die Welt - WDR Wissen Ich maloche und habe nichts davon - Notstand in der Altenpflege


WDR Wissen Programmtipps Kalender Gott und die Welt
Logo Das Erste; Rechte: ARD
Fernsehsendung Sonntag, 23. Januar 2011
Reportage
17.30 - 18.00 Uhr, ARD: Das Erste Videotext für Hörgeschädigte

Ich maloche und habe nichts davon - Notstand in der Altenpflege

Altenpflege ist harte Arbeit und nicht für jeden das Richtige. Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zurück - dabei werden eigentlich immer mehr Altenpfleger gebraucht, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Die Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Doch warum ist der Job so unattraktiv?

Die Probleme häufen sich: Pflegerinnen und Pfleger müssen genaueste Zeitvorgaben einhalten, die streng genommen überhaupt nicht zu schaffen sind: Waschen, Toilettengang, Essen im Minutentakt. Dabei sollen die Pflegeprofis aber stressfrei bleiben, stets gelassen und höflich zu den alten Menschen. Über die reine Pflege - "sauber und satt" - hinaus bleibt ihnen kaum Zeit für menschliche Zuwendung.
Schwester Petra in einem Essener Heim und Schwester Astrid in einem Heim am Niederrhein sind zwei Beispiele für den Notstand in der Altenpflege: Sie haben einen kraftraubenden Job - und werden dafür auch noch schlecht bezahlt.
Film von: Jule Sommer, Udo Kilimann
Ein Beitrag vom WDR

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Themen: Politik/Wirtschaft, Schule/Beruf


Videotext für Hörgeschädigte



Zeichenerklärung

  • Radiosendung Radiosendung
  • Fernsehsendung Fernsehsendung
  • Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung Mitschnitt für Schule oder Weiterbildung
  • Videotext für Hörgeschädigte Videotext für Hörgeschädigte
  • Zweikanalton Zweikanalton

Pflegenotstand - WDR Wissen


Samstag, 15. Januar 2011
Funkhausgespräche
3.05 - 4.00 Uhr, WDR 5

Weitere Sendetermine:
16. Januar, ab 23.05 Uhr, WDR 5
19. Januar, ab 3.05 Uhr, WDR 5

Vergessen, verschoben, verdrängt: der Pflegenotstand in Deutschland

Zehntausende Pflegekräfte fehlen schon jetzt - und das in einer zusehends alternden Gesellschaft. Heute 50-jährige Männer werden dank des medizinischen Fortschritts 90 Jahre, Frauen noch älter. Wer soll diese Heerscharen alter, hilfsbedürftiger, verwirrter und oft kinderloser Menschen pflegen?


Wer kommt für die Kosten auf? Die Politik kennt diese Entwicklung, die Regierungskoalition will sich 2011 intensiv mit dem Thema Pflege beschäftigen. Jetzt im Januar soll es erste Gespräche geben, um über den aktuellen Fachkräftemangel zu diskutieren. Dabei soll es um den Einsatz ausländischer Pflegekräfte gehen und um die Ausbildung und Qualifizierung in der Altenpflege.


Aber reicht das – muss nicht wie von vielen Mitarbeitern in der Pflege gefordert ein Systemwechsel her? Also: Mehr Geld für gute Pflege, ob zu Hause oder im Altenheim?

Öffentliche Veranstaltung am Donnerstag, 13. Januar 2011, im Kleinen Sendesaal, WDR-Funkhaus Wallrafplatz.
Eintritt frei. Eintrittskarten sind nicht erforderlich.

Mit: Claus Fussek (Sozialpädagoge, Autor), Karl-Josef Laumann (CDU, ehem. Gesundheitsminister NRW) und Ellen Wappenschmidt-Krommus (Caritas Betriebsführung und Trägergesellschft Köln)
Gesprächsleitung : Judith Schulte-Loh
Themen: Gesundheit, Politik/Wirtschaft

Programmtipp Fernsehen ...

  • Ich maloche und habe nichts davon
    - Notstand in der Altenpflege
    Sonntag, 23. Januar 2011, ab 17.30 Uhr, ARD: Das Erste
    Altenpflege ist harte Arbeit und nicht für jeden das Richtige. Die Zahl der Auszubildenden geht seit Jahren zurück - dabei werden eigentlich immer mehr Altenpfleger gebraucht, denn die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Die Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Doch warum ist der Job so unattraktiv?

Linktipps

  • Pflegenotstand und kein Ende in Sicht Das Dilemma der Altenheime
    Die Warnungen vor einem drohenden Mangel an Fachkräften werden von Monat zu Monat lauter. In vielen Altenheimen gibt es bereits zuwenig professionelles Personal. Dabei mangelt es nicht an Arbeit.
    wdr.de vom 30. August 2010.
  •  
  • Altenpfleger dringend gesucht! In Senioren- und Pflegeheimen, aber auch bei ambulanten Pflegediensten wird das Fachpersonal langsam knapp: Neue Stellen können kaum noch besetzt werden.
    br-online vom 10. August 2010.

WDR Audioangebote zur Sendung

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  • Funkhausgespräche im Web Radio WDR 5 können Sie über einen Radio-Livestream hören.




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Herz-Kreislauferkrankungen: Forschung

Herz-Kreislauferkrankungen: Forschung

Stellenangebote, Jobs und mehr! - Brigitte.de - Brigitte

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Pflegebedarf: Deutschland schlecht gerüstet: "Der Bedarf wird unglaublich steigen" - taz.de

Pflegebedarf: Deutschland schlecht gerüstet: "Der Bedarf wird unglaublich steigen" - taz.de

YouTube - Wegweiser Demenz - Hilfe für Betroffene und Angehörige

YouTube - Wegweiser Demenz - Hilfe für Betroffene und Angehörige Kanal von familienministerium


Wegweiser Demenz - Hilfe für Betroffene und Angehörige
Alle Videos des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Wegweiser-Demenz.
URL:

YouTube - Kanal von familienministerium

YouTube - Kanal von familienministerium

Wegweiser Demenz - M wie Morchelsalat

Wegweiser Demenz - Miteinander reden hilft

Wegweiser Demenz - Gemeinsamer Urlaub mit Demenz

Wegweiser Demenz - Betreutes Wohnen in Kiel

Wegweiser Demenz - Frau Paschkes Wohngemeinschaft

Dienstag, 11. Januar 2011

DAA Akademie: Generalistische Pflegeausbildung: Eine Ausbildung – drei Berufsabschlüsse


Seit dem 01. Oktober 2010 bietet die staatlich anerkannte Altenpflegeschule der DAA St. Ingbert in Kooperation mit der Verbundschule für Gesundheits- und Pflegeberufe der Marienhaus GmbH im Saarland einen neuen Ausbildungsgang als Modellprojekt an.
In dieser Ausbildung werden die Gesundheits- und Krankenpflege, die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und die Altenpflege zusammengeführt. Nach dreieinhalb Jahren (6.000 Ausbildungsstunden) erhalten die Auszubildenden mit einer Prüfung, drei staatlich anerkannte Berufsabschlüsse. „Wir stellen uns mit diesem Projekt auf die demographischen Veränderungen und die sich permanent verändernden Anforderungen des Gesundheits- und Pflegewesens ein“, erklärte Schulleiterin Elke Backes bei der Vorstellung des neuen generalistischen Ausbildungsgangs.
Angesichts des demographischen Wandels und der damit im Zusammenhang stehenden sozialstrukturellen Verschiebungen haben sich in den vergangenen Jahren die Qualifikationsanforderungen an die Pflegeberufe erheblich verändert. Es ist davon auszugehen, dass die zukünftigen Bedarfskonstellationen pflegebedürftiger Menschen sich auswirken auf pflegerische Versorgungsprozesse. Die aktuellen und zukünftigen beruflichen Handlungsfelder der Pflege erfordern eine hohe professionelle Kompetenz (wissenschaftliches Begründungswissen, Fallverstehen) die im Ausbildungsprozess herausgebildet werden muss.
In den dreieinhalb Jahren der Ausbildung erwerben die Auszubildenden umfassendes theoretisches und berufspraktisches Wissen in allen Bereichen der Pflege. Fächerintegrativ werden den Schülerinnen und Schülern alle notwendigen fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen vermittelt. Dabei wird immer der Mensch in allen Altersphasen in den Blick genommen. Die praktische Ausbildung findet in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, in pädiatrischen und geriatrischen Einrichtungen sowie in der ambulanten und stationären Versorgung der Altenhilfe statt. Insgesamt 25 Auszubildende haben am 01. Oktober 2010 diese innovative Ausbildung begonnen.

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Montag, 10. Januar 2011

Donnerstag, 6. Januar 2011

Rede von FDP-Chef Dr. Guido Westerwelle auf dem Dreikönigstreffen 2011 der FDP in Stuttgart am 6. Januar 2011

Rede von FDP-Chef Dr. Guido Westerwelle auf dem Dreikönigstreffen 2011 der FDP in Stuttgart am 6. Januar 2011

Prüfer geben sächsischen Pflegeheimen gute Noten | MDR.DE

Prüfer geben sächsischen Pflegeheimen gute Noten | MDR.DE

Pflegeleistungen für Demenzkranke kosten Milliarden

Pflegeleistungen für Demenzkranke kosten Milliarden

Pflegereform: Chance für CSU, Rückgrat zu beweisen

Pflegereform: Chance für CSU, Rückgrat zu beweisen

Pflegeversicherung: Demenzkranke kosten Milliarden | RP ONLINE

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Lexware.de - Lexware büro easy - Buchhaltung leicht gemacht

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Mittwoch, 5. Januar 2011

FDP: Die Netten von morgen | Politik | ZEIT ONLINE


Daniel Bahr, Philipp Rösler und Christian Lindner sind die Zukunft der FDP – und wissen es auch. Sie haben aber ein Handicap: Sie wollen Westerwelle nicht stürzen.
Zwei FDP-Jungpolitiker und ihr Parteivorsitzender: Guido Westerwelle (l.), Generalsekretär Christian Lindner (r.) und Gesundheitsminister Philipp Rösler
Zwei FDP-Jungpolitiker und ihr Parteivorsitzender: Guido Westerwelle (l.), Generalsekretär Christian Lindner (r.) und Gesundheitsminister Philipp Rösler
In den politisch so ruhigen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr stand ihr Telefon kaum still, nicht in Hannover, nicht in Berlin und auch nicht auf Fuerteventura. Sie feilten an Formulierungen, sie bezogen andere aus ihrer Generation ein, und sie diskutierten über den Titel. »Wir werden gebraucht« klang missverständlich, zu sehr nach eigenen Ansprüchen. Und so heißt der Appell, mit dem die drei pünktlich zum Dreikönigstreffen das politische Jahr der FDP einläuten, trotzig-entschieden: Jetzt erst recht. Gemeint ist allerdings: Jetzt bitte nicht, bitte keinen Führungswechsel. Guido Westerwelle soll bleiben. Noch. »Personaldebatten lenken von der eigentlichen Aufgabe ab«, heißt es in dem Appell. »Sie gefährden den gesamten Erneuerungsprozess.« Das zweiseitige Papier soll nach Aufbruch klingen, aber es ist ein Dokument des Zauderns, verfasst von drei Männern, die bewusst auf Zeit spielen.
Philipp Rösler, Daniel Bahr, Christian Lindner. Der Sympathische, der Taktiker, der Intellektuelle. Der Erste, Vater von Zwillingen im Kleinkindalter, spricht schon jetzt von seinem Leben nach der Politik – wenn er 45 ist. Der Zweite baut sich gerade eine Machtbasis auf, mit der er Parteitage lenken kann. Und der Dritte möchte mit einem Grundsatzprogramm aus seiner Feder bald die Großdenker im Land beeindrucken. Alle drei sind Exponenten jener Generation unter 40, die in der FDP heute schon so einflussreich ist wie in keiner anderen Partei. Fast ein Drittel der 93 Abgeordneten in der Bundestagsfraktion gehört dazu.
Vor Kurzem noch galten die drei als Versprechen auf die Zukunft der Partei. Schon heute läuft keine Entscheidung in der FDP ohne sie. Lindner – am 7. Januar wird er 32 – ist Generalsekretär, der 34-jährige Bahr der Chef des mächtigsten Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der 37-jährige Rösler leitet das wohl schwierigste Ressort im Bundeskabinett, das Gesundheitsministerium. Sollten die vier Landtagswahlen im Frühjahr mit jenem Fiasko enden, das alle Umfragen vorhersagen, wird Westerwelle nicht mehr lange FDP-Chef bleiben. Von den Jungen wird dann abhängen, ob der Notvorsitzende Rainer Brüderle folgt – oder ein echter Neuanfang.
Sie werden gebraucht.
Sie sind professionell – das heißt auch: Produkte des Politikbetriebs
Was verbindet die drei? Alle verfügen für ihr Alter über erstaunliche politische Erfahrung. Rösler war bereits FDP-Fraktionsvorsitzender, Landeschef und Wirtschaftsminister in Niedersachsen. Lindner fiel nicht vom Hörsaal, sondern fast noch von der Schulbank in den Plenarsaal. Als 21-Jähriger zog er in den NRW-Landtag ein, bekam den Spitznamen »Bambi« verpasst und stieg 2004 zum Generalsekretär der Landes-FDP auf. Und Bahr gehört zu den Veteranen seiner Fraktion, ist Bundestagsabgeordneter in der dritten Legislaturperiode. Die drei sind jung – und Vollprofis. Sie wissen, dass man schlechte Nachrichten in turbulenten Zeiten platziert und unpopuläre Gesundheitsgesetze während einer Fußball-WM. Dass man rechtzeitig Netzwerke knüpft und dass es nicht nur guttut, sondern auch gut ankommt, wenn man Politik nicht als alleinigen Lebensinhalt beschreibt.
Die Professionalität ist aber auch ein Manko. Rösler, Lindner und Bahr sind Produkte des Politikbetriebes. Zwei Jahre als Truppenarzt in Hannover (Rösler), ein in Konkurs gegangenes IT-Unternehmen (Lindner) und ein wenig Berufserfahrung bei der Dresdner Bank (Bahr) reichen kaum aus, um jungen Gesichtszügen Lebensdichte zu verleihen. Während die FDP früher einmal eine Partei beruflich etablierter und damit unabhängiger Einzelkämpfer war, wiederholt sich nun ein Karrieremuster, das bereits einen anderen jungen Vollprofi der FDP ganz nach oben führte: Guido Westerwelle.
Die drei kennen das Manko und grenzen sich deutlich vom Vorsitzenden ab. Sie sind ruhige Analytiker, haben eine unaufgeregte Sicht der Dinge, das Aggressive, Konfrontativ-Überschäumende Westerwelles ist ihnen fremd. Und sie haben eine klare Vorstellung davon, was sich ändern muss: Eine andere »Tonalität« sei nötig, der Führungsanspruch der FDP müsse mit »Empathie« untermauert werden, hieß es schon in einer von Rösler und Lindner herausgegebenen Textsammlung. Entscheidend für den Erfolg von Parteien sind Personen, sagt Rösler heute. Sie müssten »authentisch, kompetent und sympathisch« sein.
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Warum braucht Deutschland eine Pflegereform? - Portal Liberal, FDP -


Pflegerin mit Patientin

(07.12.2010) Die christlich-liberale Koalition hat bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, die umlagefinanzierte Pflegeversicherung um einen kapitalgedeckten Beitrag zu ergänzen. Aus ihrer Sicht sind Gerechtigkeit und Solidarität zwischen den Generationen nur dannn möglich, wenn ein System zukunftssicher gemacht wird und gerade den jüngeren Generationen keine Doppelbelastung zugemutet wird.
In Deutschland gibt es derzeit 2,4 Millionen Pflegebedürftige. Eine Zahl, die in den kommenden zehn bis 15 Jahren Jahren auf mindestens drei Millionen ansteigen wird. Das stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Ziel der christlich-liberalen Koalition ist es daher, die Pflege weiter zu verbessern und sie auch finanziell auf ein langfristig tragfähiges Fundament zu stellen.

Im Interview mit dem ''Tagesspiegel'' hat Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) seine Vorstellungen einer Pflegereform umrissen. Dort sei bereits jetzt ein Mangel an Fachkräften festzustellen. Wegen der demografischen Entwicklung werde sich die Situation noch verschärfen.

Um dem entgegen zu treten will Rösler vor allem den Pflegeberuf attraktiver machen. Das fängt bei der Ausbildung an. So sollen beispielsweise die Ausbildung von Kranken- und Altenpflegern stärker verzahnt werden. "Das gibt dem Pflegenachwuchs mehr Möglichkeiten, in dem Pflegesektor mit immerhin rund 800 000 Beschäftigten, einen reizvollen Arbeitsplatz zu finden", so Rösler.

Aber auch die langfristige Sicherstellung der Finanzierung ist ein Thema: Dabei soll die bisherige umlagefinanzierte Pflegeversicherung um eine kapitalgedeckte Komponente ergänzt werden. Dazu gibt es drei Vorgaben: Sie muss kapitalgedeckt, individualisiert und verpflichtend sein.

Dabei muss zugleich gelten: Wer einen Kapitalstock anspart, muss sich auf die sogenannte Mündelsicherheit verlassen können. Das heißt, einmal angespartes Geld darf auch im Fall von Arbeitslosigkeit und Pfändung nicht verloren gehen. "Und es muss so sicher angelegt werden, dass niemand Zugriff darauf hat, also auch nicht die Politik. Doch trotz aller Ergänzungen bleibt die Pflegeversicherung – wie bisher auch - eine Teilkasko-Versicherung", so Rösler in der ''Neuen Osnabrücker Zeitung.

Prämisse bei allen Überlegung ist, so Rösler, die junge Generation, die in die Umlage einzahlen muss, nicht übermäßig zu belasten: "Jeder soll sich schon in jungen Jahren mit dem Thema Pflege beschäftigen. Nicht jeder von uns hat Kinder, aber jeder hat Eltern. Das bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen: Eltern für ihre Kinder – aber eines Tages eben auch Kinder für ihre Eltern. Darüber muss man sich heute schon im Klaren sein." MEHR ZUM THEMA:

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Die gesetzliche Pflege in Deutschland | DasErste.de

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GESUNDHEIT ADHOC -- Nachrichten und Hintergrund

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Lanfermann: CSU muss ihren internen Streit über die Pflegeversicherung beenden


Berlin - Zu den Äußerungen der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer zur Reform der Pflegeversicherung erklärt der pflegepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinz LANFERMANN:

Die CSU sollte ihren internen Streit über die Reform der Pflegeversicherung sofort wieder beenden. Erst gestern hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Singhammer (CSU) auf die Umsetzung gerade dieser Koalitionsvereinbarung zur Finanzierung der Pflegeversicherung ausdrücklich bestanden. Wir als schwarz-gelbe Regierungskoalition in Berlin werden die Reform zügig auf den Weg bringen. Die angestrebte Reform wird die Pflegeversicherung langfristig stabilisieren, damit auch zukünftige Generationen Pflegeleistungen zu einem bezahlbaren Preis erhalten.

Angesichts der demographischen Entwicklung wird es höchste Zeit, für unsere Pflege im Alter zu sparen. Dies gelingt am besten über einen kapitalgedeckten Sparbeitrag, der individualisiert und generationengerecht ausgestaltet werden wird. Das Konzept werden wir in den Koalitionsfraktionen in Berlin in aller Ruhe und Offenheit diskutieren und entscheiden.
Kontakt
Marc Jungnickel
Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
der FDP-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030/227-52388
Fax: 030/227-56778

eMail: jungnickel@fdp-bundestag.de

http://www.fdp-bundestag.de

Pflegeversicherung in Deutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Pflegeversicherung in Deutschland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Montag, 3. Januar 2011

WAZ: Haderthauer: Ausländische Pflegekräfte beseitigen Fachkräftemangel nicht


Ausländische Pflegekräfte sind aus Sicht von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) keine Lösung im Kampf gegen den Fachkräftemangel. "Ich glaube nicht, dass sich der Fachkräftemangel damit beseitigen lässt, Zuzug aus dem Ausland kann allenfalls kurzfristig Entlastung schaffen", sagte Haderthauer im Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Auch in anderen Ländern werden Pflegefachkräfte gesucht und diese Länder haben bei den Arbeitsbedingungen längst aufgeholt."
Es müsse vielmehr darum gehen, den Pflegeberuf insgesamt attraktiver zu machen, sagte Haderthauer weiter. "Wenn wir eine gute Qualität in der Pflege erhalten wollen, dann sollten wir uns schnellstens darum kümmern, dass das Pflegen eines Menschen nicht schlechter bezahlt wird als das Zusammenschrauben eines Autos." Das Wichtigste und auch der Hebel, um mehr Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen, sei das Gehalt.

TK Techniker Krankenkasse - 3. TK-Zukunftskongress am 22. Februar 2011 in Berlin mit Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler


Hamburg (ots) - "Arzneimittelversorgung 2.0 - Die Zukunft hat begonnen": Unter diesem Titel widmet sich der 3. Zukunftskongress der Techniker Krankenkasse (TK) am 22. Februar 2011 in Berlin unterschiedlichen Fragen der künftigen Arzneimittelversorgung in Deutschland. Chairman des Kongresses ist Professor Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler wird die Einschätzung der Bundesregierung darlegen, die sich in ihrem Koalitionsvertrag zu einer hochwertigen und innovativen Arzneimittelversorgung in Deutschland bekannt hat.
Wissenschaftler, Journalisten, Praktiker aus Medizin und Pharmazie sowie Experten aus Industrie und Verbraucherschutz werden drei Themenkomplexe diskutieren: die Chancen und Risiken der individualisierten Medizin, die Herausforderungen für eine bessere Compliance sowie die Qualitätssicherung und -messung in einer immer komplexer werdenden Pharmakotherapie.
Das Kongressprogramm ist unter:
abrufbar. Dort besteht auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei.

Wohnen - Betreuen - Pflegen

Wohnen - Betreuen - Pflegen

Allianz Pflege Umfrage: Alte Muster sind überholt: Pflege ist mehr als Familienangelegenheit


Für neun von zehn Deutschen gewinnt das Thema Pflegeabsicherung an Brisanz / 70 Prozent der Bürger erwarten professionelle Hilfe / Mehr als jeder Zweite hat Erfahrung mit Pflegefällen / Angst vor Pflegebedürftigkeit ist groß / Menschen haben realistische Vorstellungen der eigenen Pflege, flexible Möglichkeiten der Versorgung sind gefragt / Allianz bietet neues Pflegezusatztagegeld PZTBest an
Lange stiefmütterlich behandelt, jetzt drängendes Zukunftsthema: Pflege. Das sieht nicht nur Gesundheitsminister Rösler so, der für das kommende Jahr eine Pflegereform angekündigt hat. Auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist das Thema Pflege angekommen. So messen neun von zehn Bundesbürgern (89%) der Pflegeabsicherung eine hohe Bedeutung zu und gehen davon aus, dass die Pflegethematik in Zukunft an Brisanz gewinnt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Allianz Deutschland, die das Umfrageinstitut forsa für den Versicherer durchgeführt hat.

Mehr als jeder zweite Bürger (56%) hat bereits eigene Erfahrungen mit Pflegefällen, sei es in der Familie oder im nahen Umfeld
Illustratives Bild

Hohes Problembewusstsein in der Bevölkerung

Nach dem Grund ihrer Einschätzung gefragt, nannten 62 Prozent der Umfrageteilnehmer spontan die demographische Entwicklung, die den Umgang der Gesellschaft mit Alten und Kranken zu einer Herausforderung macht. Die Menschen in Deutschland werden immer älter, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt – und damit auch die Ausgaben der Pflegeversicherung. Dass der Staat hier nicht alle Risiken abfedern kann und der Einzelne stärker gefragt sein wird, gibt spontan immerhin knapp ein Viertel der Befragten (23%) an.

Eine Ursache für das hohe Problembewusstsein mag sein, dass laut Allianz Umfrage mehr als jeder zweite Bürger (56%) bereits eigene Erfahrungen mit Pflegefällen hat, sei es in der Familie oder im nahen Umfeld. Und diese Erfahrungen sorgen für gemischte Gefühle, wenn die Menschen an ihr eigenes Leben denken: Im Großen und Ganzen blicken die Deutschen zwar relativ gelassen ins Alter. Mehr noch, je älter sie werden, desto positiver stehen sie diesem Lebensabschnitt gegenüber. So freuen sich nur knapp 39 Prozent unter Dreißigjährigen aufs Älterwerden, bei den über Sechzigjährigen sind es 70 Prozent.
Doch die Menschen sehen auch die Schattenseiten: 63 Prozent haben Angst, einmal pflegebedürftig zu werden, junge und ältere Befragte unterscheiden sich hier kaum. Diese Befürchtung ist stärker als andere Ängste, sie rangiert noch vor der Angst, allein zu sein (32%) oder generell auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein (57%).

Bürger haben konkrete Vorstellungen für zukünftige Pflege – Flexibilität gefragt

Die Befragten haben auch konkrete Vorstellungen, wie sie in Zukunft einmal leben möchten, sollten sie auf Unterstützung angewiesen sein: Knapp 70 Prozent (69%) von ihnen möchten zuhause gepflegt werden. Doch jeder Vierte (25%) sagt von vorneherein, dass er ein Alten- oder Pflegeheim mit professioneller Rundumbetreuung vorziehen würde. Dabei hängt die Entscheidung, zu Hause oder im Heim versorgt zu werden, nicht davon ab, ob eigene Kinder vorhanden sind.

Überhaupt sind die Befragten der Allianz Umfrage realistisch, wenn man sie nach ihrer eigenen Versorgung im Fall einer Pflegebedürftigkeit fragt. Die „Last“ der Pflege sehen sie dann auf mehrere Schultern verteilt: Professionelles Pflegepersonal (69%) und Partner oder Partnerin (66%) kümmern sich ihrer Ansicht nach gemeinsam mit den Kindern (58%) im Dreiklang um die pflegebedürftige Person.
Diese Einschätzung spiegelt für Dr. Maximilian Zimmerer, Vorstandsvorsitzender der Allianz Privaten Krankenversicherung, gut den gesellschaftlichen Wandel wider: „Kinder wohnen oft weit entfernt von den Eltern und auch dem Partner soll nicht die gesamte Pflege aufgebürdet werden. Professionelles Pflegepersonal muss einspringen und ist ausdrücklich erwünscht.“ Flexibilität ist das A und O, wenn sich wechselnde Parteien zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichem Ausmaß bei der Pflege einbringen.

PZTBest, neuer Tarif der Allianz Privaten Krankenversicherung

Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hat auf diese veränderten Gegebenheiten mit einem neuen Pflegetarif reagiert. „Unser neuer Tarif PZTBest wird den unterschiedlichen Ansprüchen der Menschen an ihre Pflegeabsicherung gerecht. Egal, welche Form der Versorgung sie bevorzugen, das neue Pflegezusatztagegeld passt sich an und geht mit, wenn sich die Lebenssituation ändert“, erläutert Zimmerer.
Die Pflegezusatzversicherung mittels Tagegeld funktioniert denkbar einfach: Kunden versichern einen Tagessatz zwischen 5 und 120 Euro, den sie selbst bestimmen und der zum Inflationsausgleich auf Wunsch alle drei Jahre nach oben angepasst werden kann. Tritt der Pflegefall ein, leistet die Versicherung und zahlt den vorher vereinbarten Tagessatz je nach Pflegeart und Pflegestufe ganz oder anteilig aus. Finanzierungslücken werden so gefüllt, pro Monat sind je nach Tagessatz und Pflegestufe bis zu 3.720 Euro möglich.

Voller Tagessatz bei stationärer Pflege, volle Leistung bei ambulanter „Laienpflege“

Die Besonderheit des neuen Allianz Tarifs: PZTBest leistet unabhängig von der Pflegestufe immer 100 Prozent des vereinbarten Tagessatzes, wenn die versicherte Person stationär, also in einem Heim, gepflegt wird. „Das ist besonders wichtig, denn eine Heimunterbringung ist immer teuer, egal, ob der Patient nun Pflegestufe Eins oder Drei hat“, sagt Zimmerer. „Der neue Tarif entlastet damit Versicherte und ihre Angehörigen sehr.“
Weitere Vorteile: Entscheidet sich der Versicherte für eine Pflege zu Hause, macht es im Tarif PZTBest keinen Unterschied, ob ein Pflegedienst oder Angehörige („Laienpflege“) die Betreuung übernehmen. Die ausbezahlten Beträge sind die gleichen, Versicherte können frei über die Art ihrer Pflege bestimmen und müssen nicht an die Kosten denken. Selbst wenn der Versicherte noch kein Pflegefall ist, aber aufgrund einer Demenzerkrankung betreut werden muss, kann er Leistungen aus dem Tarif PZTBest erhalten.

Der neue Pflegezusatztarif PZTBest der APKV
  • Auszahlung von 30/60/100 Prozent des versicherten Tagessatzes bei ambulanter Pflege (Pflegestufe I / II / III)
  • Auszahlung von 30 Prozent des versicherten Tagessatzes bei sogenannter „Pflegestufe 0“ (zum Beispiel bei Demenz, geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung)
  • volle Leistung bei ambulanter Laienpflege (z.B. durch Angehörige)
  • Beitragsbefreiung in Pflegestufe III
  • 100 Prozent des versicherten Tagessatzes bei stationärer Pflege, unabhängig von der Pflegestufe
  • auf Wunsch alle drei Jahre Anhebung des versicherten Tagessatzes um zehn Prozent ohne Gesundheitsprüfung
  • Pflege-PrivatGarantie: Ändert der Gesetzgeber im Rahmen von Reformen Leistungselemente der Pflege-Pflichtversicherung, demzufolge die APKV einen neuen Tarif mit Wechseloption einführt, haben Kunden bis zum 31.12. 2018 die Möglichkeit, ohne erneute Gesundheitsprüfung in diesen Tarif zu wechseln
  • Einfach abzuschließen: Kunden beantworten drei prägnante Gesundheitsfragen nach dem Ja/Nein-Prinzip, Antragsteller ab 60 zwei zusätzliche Fragen. Es gibt keine Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse
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CSU: Ausländische Pflegekräfte keine Lösung - Nachrichten - DerWesten


Nachrichten, 02.01.2011, Daniel Freudenreich


Berlin. Ausländische Pflegekräfte sind aus Sicht von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) keine Lösung im Kampf gegen den drohenden Notstand. Pflegekräfte sollten vielmehr besser bezahlt werden, fordert sie im Interview.
Immer mehr Deutsche werden pflegebedürftig. Dafür fehlen Fachkräfte und die Kosten explodieren. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) sieht in Pflegekräften auf dem Ausland dennoch keine nachhaltige Lösung. Die geplante Pflegezusatzversicherung will die CSU-Frau ebenfalls nicht um jeden Preis, sondern fordert eine offene Diskussion in den Parteien. Im Interview mit DerWesten erklärt sie, warum.
Im November haben Sie Minister Rösler vorgeworfen, dass er nicht wirklich Lust auf das Thema Pflege habe. Hat er sich gebessert?
Christine Haderthauer: Er hat zwischenzeitlich einige zentrale Fragen angesprochen. Jetzt geht die Regierung das Thema Pflege öffentlich wahrnehmbar an – anders als im November.
Der Pflegebegriff wird neu geregelt. Was muss da rein?
Haderthauer: Die zentrale Herausforderung ist die Demenz, die wegen der gestiegenen Lebenserwartung zukünftig fast jede zweite Frau und nahezu jeden dritten Mann treffen wird. Sie ist in den bisherigen Pflegestufen, die vorwiegend die körperliche Beeinträchtigung sehen, nicht hinreichend berücksichtigt. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff stellt deshalb zu Recht den Umfang der Gesamtbeeinträchtigung in den Mittelpunkt. Dementsprechend müssen dann auch die Bedarfsgrade des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs mit Leistungen hinterlegt werden.
Sie haben den Pflege-TÜV, der Heime benotet, als Totgeburt und Volksverdummung bezeichnet. Was muss passieren, dass der TÜV doch noch Sinn macht?
Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Foto: dapd   Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Foto: dapd Foto: dapd
Haderthauer: Der Schaden ist ja bereits eingetreten: Der Pflege-TÜV wird schon jetzt nicht mehr für voll genommen. Statt dem Verbraucher Orientierung zu geben, wurde er ein Feigenblatt für die, die ihn ausgehandelt haben – die Träger der Pflegeheime und die Kassen.
Was sollte der TÜV bewerten?
Haderthauer: Statt vorwiegend zu bewerten, wie Heime ihre Arbeit dokumentieren sollte er sich an der Pflegequalität orientieren, die bei den Pflegebedürftigen ankommt. Dazu gehören auch KO-Kriterien. Es kann nicht sein, dass ein Heim schwere Pflegemängel durch schöne Freizeitangebote oder regelmäßige Fortbildungen fürs Personal ausgleichen und damit verdecken kann.
Brauchen wir ausländische Pfleger, um den Fachkräftemangel zu beseitigen?
Haderthauer: Ich glaube nicht, dass sich der Fachkräftemangel damit beseitigen lässt, Zuzug aus dem Ausland kann allenfalls kurzfristig Entlastung schaffen. Auch in anderen Ländern werden Pflegefachkräfte gesucht und diese Länder haben bei den Arbeitsbedingungen längst aufgeholt. Es muss uns vielmehr darum gehen, den Pflegeberuf insgesamt attraktiver zu machen. Wenn wir eine gute Qualität in der Pflege erhalten wollen, dann sollten wir uns schnellstens darum kümmern, dass das Pflegen eines Menschen nicht schlechter bezahlt wird als das Zusammenschrauben eines Autos.
Wie kann man den Pflegeberuf attraktiver machen?
Haderthauer: Das Wichtigste und auch der Hebel, um mehr Männer für den Pflegeberuf zu gewinnen, ist das Gehalt. Zudem muss Bürokratie abgebaut werden. Menschen ergreifen den Pflegeberuf aus Freude an der Arbeit am Menschen und nicht aus Freude an der Arbeit am Schreibtisch. Ein Großteil der Bürokratie ist von der Selbstverwaltung gemacht. Wenn die Verbände und Kassen weiterhin keinen Bürokratieabbau schaffen, wird auch hier der Gesetzgeber gefragt sein.
Steht die CSU ohne Wenn und Aber hinter der Einführung der kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung wie es der Koalitionsvertrag vorsieht?
Haderthauer: Seit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags erleben wir auch in der CSU eine sensible Öffnung der Diskussion. Erfüllt eine zusätzliche Kapitalstütze wirklich alle Erwartungen? Im Unterschied zum jetzigen paritätischen Umlagesystem wäre der Beitrag für die Zusatzversicherung alleine vom Arbeitnehmer zu entrichten. Wie gehen wir damit um, dass das für viele Menschen finanziell nicht möglich sein wird? Wird der bürokratische Aufwand für eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung vertretbar sein? Das Ganze bringt nur was, wenn wir ein umfassend überzeugendes Konzept haben. Das ist ein Weg, der noch nicht gegangen ist.
Sind Sie für die Zusatzversicherung?
Haderthauer: Ich bin nicht vorbehaltslos für die kapitalgedeckte Zusatzversicherung, solange wir nicht kritisch geprüft haben, ob die Vorteile die Nachteile tatsächlich überwiegen. Wir müssen jetzt die richtigen Fragen stellen und sie dann auch für die nachfolgenden Generationen überzeugend beantworten. Zunächst gilt es ohnehin festzulegen, was wir auf der Leistungsseite von dem System Pflegeversicherung zukünftig erwarten. Erst dann wissen wir, wie viel Geld die Pflegeversicherung benötigt. Für einen Minimalbeitrag wird sich der Aufwand einer zweiten Säule nicht lohnen. Ich fordere Offenheit bei der Diskussion ein, weil das Thema zu wichtig ist, als dass man sich jetzt einfach auf eine einmal getroffene Vereinbarung im Koalitionsvertrag zurückzieht.
Braucht man einen Sozialausgleich, wenn die Zusatzversicherung kommt?
Haderthauer: Gut möglich, denn die kleinen Einkommen dürfen nicht übermäßig belastet werden. Doch damit verlassen wir wieder das System und kommen zur Kofinanzierung durch Steuern. Das bringt weitere Kompliziertheit und Bürokratie mit sich, daher bringt´s das Ganze nur, wenn es vom Ende her gedacht wird.
Neben der Zusatzversicherung drohen höhere Beiträge in der bisherigen Pflegeversicherung. Kann man hier den Arbeitgeberanteil einfrieren?
Haderthauer: Ohne Zusatzversicherung könnte es durchaus ein Weg sein, mit Blick auf die Lohnnebenkosten den Arbeitgeberanteil einzufrieren. Sollte jedoch eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung kommen, würde allein dadurch der Arbeitgeber ein Stück weit aus der Verantwortung entlassen. Wenn wir dann auch noch den Arbeitgeberanteil bei der Umlagefinanzierung einfrieren, würden wir das Solidaritätsprinzip eventuell zu stark einschränken.
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